Nachtgedanken

Der Mensch. Wir. Ein komplexes Geschöpf. Ein Individuum. Die Krönung der Schöpfung. Stimmt das denn? Sind wir wirklich, etwas besonderes? Sind wir denn so viel besser als die Ameise oder der Blauwal? Sind wir Herrscher über unsere Erde? Unverbesserlich? Perfekt? Warum beschäftige ich mich überhaupt damit? Ist doch egal eigentlich?! Oder nicht? Es ist so wie es ist und es ist gut so. Oder? Sobald sich der Schleier der Nacht über die Welt legt, verändert sich unser Verhalten. Egal was ich gerade getan habe oder gerade tue, wenn ich nur kurz in die Unendlichkeit der Sterne schaue, überkommen mich Tausende Fragen. Ich bin sentimental. Verständnisvoll. Gar Liebenswürdig! Ich fühle mich wie einer der alten Propheten. Weise. Egal wie oft ich schon den Kopf gen Himmel gestreckt hab, fasziniert bin ich noch immer! Aber warum stimmt uns die Nacht bedenklich? Noch vor 3-4 Stunden haben wir uns genau wie die Krönung gefühlt und eine Fliege Tod geschlagen, aber jtz sind wir hingerissen von den kleinen Glühwürmchen. Erst nachts wird uns klar, wie klein und unbedeutend wir sind. Und wir machen uns Sorgen über den Sinn des Lebens. Die Ideen mit den besten Absichten entstehen nachts, schade das so viele beim Sonnenaufgang wieder verfallen. Gute Nacht

31.8.15 22:07

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